Körpersprache-Tipp der Woche
Nina möchte wissen:
Ich bin in der Ausbildung zur dipl. Gesundheits- und Krankenschwester und werde meine Fachbereichsarbeit über Körpersprache/nonverbale Kommunikation in der Pflege schreiben. Meine Frage an Sie:
Kann mir das Wissen über Körpersprache nützen, um bessere Pflege leisten zu können? Wenn ja, wie?
Stefans Antwort:
Im Pflegebereich ist die Kommunikation mit dem Patienten wichtiger als oft angenommen.
„Wie“ ein/e PflegerIn auf den Patienten zugeht und wie auch ein Arzt mit ihm/ihr spricht, hat enorme Auswirkungen auf den Placebo.
Die Glaubwürdigkeit für eine Therapie erhöht sich dramatisch, wenn diese glaubwürdig kommuniziert wird.
Die Körpersprache nimmt dabei einen sehr entscheidenden (vielleicht den entscheidendsten Teil ein.)
So sind Gesten, die beruhigend erscheinen oder aktivierend wirken, wirkungsvoller als das gesprochene Wort.
Im Idealfall werden entsprechende Gesten, Mimiken mit den passenden Worten kombiniert.
Umgekehrt wird beruhigenden Worten wenig Glauben geschenkt, wenn sie mit hektischen Körpersignalen verkündet werden.
(Wie es im Alltagstrubel eines Krankenhaustages bisweilen der Fall ist.)






















